Psychotherapeut, Psychotherapeutin



Persönliches



Zu den Prioritäten bei meiner Arbeit zählt der Respekt gegenüber dem Leiden ebenso wie gegenüber den Ressourcen (Kraftquellen) der Menschen.
Durch die jahrelange Ausbildung habe ich reichlich Theoretisches gelernt, und – und das erscheint mir wesentlich – vieles von dem Studierten auch selbst erlitten und erfahren. Die Ausbildung selbst sieht ja Selbsterfahrung (=Eigentherapie) vor und ich halte es auch für unumgänglich, sich selbst im Herzen gut zu kennen, um sich einerseits ausreichend in das Gegenüber einfühlen zu können, aber auch, um den gesunden Respekt vor der einzigartigen Geschichte eines jeden Menschen wahren zu können.
Mein persönlicher Weg der Selbsterfahrung dauert noch immer an und ich bin allen Menschen, die mir dabei geholfen haben und noch immer helfen sehr dankbar.

Jedes Wesen auf dieser Welt möchte letztendlich glücklich sein, doch stehen wir uns manchmal selbst im Weg. Das mag vielleicht angesichts der offensichtlichen Grauslichkeiten, Unmenschlichkeiten und Ungerechtigkeiten auf dieser Welt zynisch klingen. Doch teile ich die Auffassung, dass die Welt schön und schrecklich zugleich ist und die Möglichkeiten zum Glück in unserem Blickwinkel liegen. Um es mit Hermann Hesse auszudrücken: “Und auch das unglücklichste Leben hat seine Sonnenstunden und seine kleinen Glücksblumen zwischen all dem Sand und Gestein“ (Der Steppenwolf).
Meine Aufgabe als Psychotherapeutin sehe ich darin, meine KlientInnen darin zu unterstützen, diesen Blick wieder zu kriegen, bei gleichzeitiger Würdigung ihres ganz persönlichen Leidens. (Luise Reddemann:“ Wir können nicht alles kriegen, was wir brauchen (auch ich nicht), aber wichtig ist, dass jemand da ist, der die Trauer versteht und aushält. Dann kann Heilung geschehen“).
Dieser „Jemand“ können unsere eigenen ressourcenvollen Seiten sein, die es gilt zu erkennen, zu fördern und sie möglichst geschickt zu nutzen.
Bei dieser Arbeit stütze ich mich gerne auf die Erkenntnisse der Tiefenpsychologie, welche von der Annahme eines Unbewussten ausgeht, in welchem sowohl Konflikte als auch Lösungsmöglichkeiten gespeichert sind. Andererseits sehe ich auch starke Anregungen in den Ergebnissen der Hirnforschung, welche belegen, dass das Erleben von Glück (und von Unglück) „trainiert“ werden kann und damit die Konzepte der Verhaltenstherapie bestätigen (siehe auch in der Literaturliste. „Die Glücksformel“).

Mein inniger und respektvoller Dank geht an alle meine Lehrerinnen und Lehrer auf meinem Weg, ohne die ich heute diese Arbeit nicht tun könnte.








Dr. Carina MAYER-KAUTEN
Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin für KIP
(Katathym Imaginative Psychotherapie)

Ärztin für Allgemeinmedizin
Ärztin für Psychosomatische und
Psychotherapeutische Medizin

Radetzkystraße 24, 9020 Klagenfurt











Dr. Carina MAYER-KAUTEN

Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin für KIP
(Katathym Imaginative Psychotherapie)